Verfasst von: Blogolade | 8. September 2014

Ich will ein Mädchen sein

“Wenn ich in die Schule komme, werde ich ein Mädchen”

Das höre ich oft. Söhnchen ist der Ansicht, das ist so und lässt sich mit den üblichen Argumenten nicht davon abbringen. Er mag auch gerne lange Haare haben. Wie seine Schwester. Oder die Mama.

Als wir gemeinsam im Schuhladen waren, schoss er allerdings den Vogel ab. Denn er wollte Absatzschuhe. Unbedingt. Zielgerichtet ging er zum entsprechenden Regal, nahm einen Highheel mit fünf Zentimeter Absätzen raus, Größe 39, und beschloss, diese haben zu müssen.

Die umstehenden Leute schmunzelten bereits. Ich dachte, er käme zur Vernunft wenn er sie anprobieren dürfe und feststellt, dass er da nicht drin laufen kann. Alleine die 12 Nummern Größenunterschied sollten dafür reichen. Aber Pustekuchen, er wollte diese Highheels haben. Am Ende musste ich leider streng sein und durchgreifen. Nicht weil er grundsätzlich keine Absatzschuhe darf. Das ist mir egal. Ich finde, dass ein vierjähriges Kind sich nicht schon die Füße und den Rücken mit Absätzen kaputt machen sollte. Insbesondere wenn er eh noch der Ansicht ist, dass Entenfüße viel bequemer seien als die Schuhe zu tauschen.

Verfasst von: Blogolade | 1. September 2014

7

Woah!

Schon sieben Jahre her, dass Töchterchen auf die Welt kam. Un-glaub-lich. Jetzt kommt sie sogar schon in die zweite Klasse. Und ich muss allen alten Leuten Recht geben: an den Kindern merkt man erst, wie die Zeit vergeht.

Gestern hatten wir einen schönen Nachmittag mit viel zu viel Kuchen, einigen kleinen und großen Gästen und vielen vielen Geschenken. Außerdem hatte ich spontan das Gefühl, dass schon wieder Ostern ist. Es gab Unmengen von Überraschungseiern geschenkt. Für beide Kinder.

Es war ein gelungener Nachmittag, es fehlte nur der Gatte. Aber der kommt ja heute und bringt sicher auch noch ein tolles Geschenk mit.

Verfasst von: Blogolade | 16. August 2014

Life hacks

Verfasst von: Blogolade | 15. August 2014

Alles super hier

Lieber Göttergatte,

Dein Urlaub ist rum, du bist wieder unterwegs. Ich wollte dir nur sagen, dass zu Hause alles in Ordnung ist. Ich habe in deiner Abwesenheit bisher vier Maschinen Wäsche gewaschen, aufgeräumt und sauber gemacht.

Eventuell steht der Staubsauger seit gestern abend auf dem Balkon. Und es ist mir auch ausnahmsweise egal, sollte er da einen Regenschauer abbekommen haben heute Nacht. Aber der fingergliedgroße, achtbeinige Inhalt war einfach überzeugender.

Überhaupt ist mein Spinnenlevel für gestern erfüllt gewesen. Bei der Arbeit habe ich auch eine entdeckt und die ließ mich direkt einen Meter rückwärts springen. Nein, ich bin sonst nicht so aber diese gemeinen Kellerspinnen und ich, wir werden keine Freunde mehr in diesem Leben.

Die Kinder haben sich gestern mal wieder total gestritten im Treppenhaus. Jeder wollte erster sein, keiner das drängeln lassen. Söhnchen schlug seine Schwester und so weiter…

 

Du siehst, hier ist alles wie immer.

Verfasst von: Blogolade | 30. Juli 2014

Ferien!

Wie schnell die Zeit vergeht, merkt man erst wenn man Kinder hat und dass diese blöden Sprüche alle stimmen, auch.

Das erste Schuljahr ist um, das erste Zeugnis zufriedenstellend. In diesem einen Schuljahr hat Töchterchen gelernt, zu lesen, zu schreiben und zu rechnen. Sie hat einen Lauf-Pass bekommen, eine Teilnehmerurkunde für die Bundesjugendspiele, war in der Bus-Schule und vieles mehr. Es verging kaum eine Schulwoche, in der nicht an einem Tag etwas anderes gemacht wurde. Mal waren es Ausflüge wie der Spielplatz zwei Straßen weiter oder zum Abenteuerspielplatz in der Nachbarstadt, dann wieder ein Ausflug in den Zoo und vieles andere mehr. Ich dachte oft “wie schaffen die es, bei so viel Spielkram, noch gescheit zu lernen” aber die Kinder lernen wirklich unheimlich viel in einem Schuljahr und da haben sie sich ihre Ausflüge wirklich verdient.

Töchterchens ist nicht mehr die jüngste, sie hat also noch etwas ältere Methoden. Sie musste, Anweisung von oben, nach der Methode “Schreiben durch Hören” den Kindern das Schreiben beibringen aber sie war von Anfang an der Meinung, dass man die Kinder verbessern soll, dass man Fehler nicht stehen lassen soll sondern ihnen erklären soll, dass die Erwachsenen die Worte manchmal anders schreiben als sie das rausgehört haben. Das war unheimlich hilfreich. Solange Töchterchen Worte schreibt, die sie kennt, schreibt sie sie fast fehlerfrei. Nur unbekannte Worte sehen manchmal etwas abenteuerlich aus.

Töchterchen hat sich ihre Ferien also wirklich verdient und freut sich gerade, dass sie in den Tag hinein spielen darf und sich morgens nicht hetzen muss.

Söhnchen hat auch Ferien. Drei Wochen Kindergartenferien. Auch er hat sie nötig.

Inzwischen ist er ein absolut goldiger Kerl der viel in seiner eigenen Welt lebt. Er kriegt manchmal gar nicht mit, wo er gerade ist. Da kommen bei uns vor der Haustür schonmal Ausrufe wie “Mama, sieh mal! Wo wir sind!!!” im absolut erstaunten Ton.

Fast jeden Tag bringt er irgendwelche Schoten über die wir uns kräftig kaputt lachen können. Er ist ein grundsätzlich fröhliches Kind und eine totale Schmusebacke. Aber auch ein Dickkopf. Er ist ein Junge wie er im Buche steht, spielt am liebsten mit Fahrzeugen, baut Lego und rennt bei jedem Martinshorn ans Fenster.

Und dann gibts Momente, in denen er mit seinem Stoffwichtel spielt, ihn unter sein Tshirt stopft und sagt, dass er jetzt auch ein Baby bekommt und außerdem wird er auch ein Mädchen, wenn er in die Schule kommt. Ich könnte mich dann ja immer kugeln vor Lachen weil er das so wunderbar rüber bringt.

Es ärgert ihn sehr, dass er erst vier ist und noch nicht in die Schule kann. Weniger weil er so lernbegierig ist als vielmehr, weil Schulkinder ja mit dem Bus fahren dürfen und er darf das nicht. Sauerei!

Jetzt haben also beide Kinder Ferien. Die Mama muss noch ein bisschen arbeiten, danach heißt es erstmal Füße hoch und dann eine Woche ins Sauerland. Ein bisschen Hügel, Wälder und Familie tanken. Und bis dahin sind wir Stammgäste im örtlichen Freibad. Zumindest wenn die aktuellen Erkältungen rum sind.

Verfasst von: Blogolade | 20. Juli 2014

Sommer, Sonne, Sonnenschein

Es ist heiß. Richtig heiß in den letzten zwei Tagen. Abends klettert das Balkonthermometer auf fast 40 Grad im Schatten und macht einen Aufenthalt dort unerträglich. Die Wohnung ist ebenso warm, bei 26 Grad schlafen wir ohne Decken.

Töchterchen verabredet sich täglich außerhalb. Das ist das beste was sie tun kann. Sie hat zum Glück etliche Freundinnen mit Garten und die haben natürlich alle ein großes Planschbecken, besser gesagt einen Pool im Garten aufgebaut. Ich bin neidisch.

Söhnchen ist leider noch nicht alt genug zum auswärtsverabreden. Also er schon aber die Eltern seiner Freunde noch nicht. Die trauen sich noch nicht, ein fremdes Kind für drei Stunden bei sich zu haben ohne dass dessen Mama dabei ist. Nun, dann komme ich eben mit. Oder wir gehen einfach gemeinsam ins Freibad und toben wie die Wilden bis wir total erschöpft sind.

Das sind unsere Nachmittage. Draußen. Abends gibts dann nur noch schnell Abendbrot, eine Dusche bei Bedarf und dann fallen die Kinder ins Bett.

In einer Woche sind dann Ferien. Schulferien und Kindergartenferien. Apropos Schulferien. Ja, das erste Schuljahr ist tatsächlich schon um. Wahnsinn wie schnell das ging. Gefühlt gab es keine einzige Schulwoche in der sie mal von Montag bis Freitag Unterricht gemacht hätten. Irgendwas war immer. Basteltag, Backtag, Verkehrstraining, Ausflüge und so weiter. Ich dachte noch “Wie sollen die da wirklich was lernen wenn die dauernd was anderes machen” aber tatsächlich kann Töchterchen jetzt fließend lesen. Schreiben kann sie auch ziemlich gut, trotz der Methode “schreiben nach hören” die ich ja nicht unbedingt gut finde. Aber da wir und auch die Lehrerin sämtliche Fehler gleich korrigieren, damit sich die Worte gar nicht erst falsch einprägen, lernt sie das meiste tatsächlich gut richtig.

Mathe ist etwas umständlicher und ich kann mich, obwohl ich auf dem Gymnasium eine absolute Matheniete war, nicht in die Probleme hineinversetzen. Töchterchen kann hervorragend Kopfrechnen, erarbeitet sich gerade den Zahlenraum 20 bis 100, hat aber Probleme damit, Aufgaben zu zerlegen (dessen Sinn sie nicht versteht) und ab und zu schaut sie nicht genau genug hin und rechnet Plus, wo eigentlich Minus steht. Deswegen schwankt sie in den Mathetests ein bisschen. Meistens hat sie eine zwei, ab und zu eine eins und auch eine drei kam schon vor. Alles in allem bin ich aber mehr als glücklich mit dem Lernfortschritt, den sie in der ersten Klasse gemacht hat und ich hätte das echt nicht gedacht als es jede Woche hieß “Diese Woche machen wir einen Ausflug” oder ähnliches.

Die Ferien hat sie sich also wirklich verdient und ich hoffe, dass sie in den sechs Wochen mal länger als bis 6 Uhr schläft. :D

Wenn ich dann auch Urlaub habe, werden wir auf jeden Fall mal die Großeltern besuchen und das Sauerland unsicher machen. Hoffentlich ist das Wetter schön warm, dann können wir im See schwimmen gehen. Das kennen meine Kinder gar nicht. Eine Erfahrung, die sie dringend machen müssen, finde ich.

Verfasst von: Blogolade | 6. Juli 2014

Der Morgen

Bei Maufeline bin ich über ihren Morgen gestolpert. Zwischen Wunsch und Realität.

Ich musste schmunzeln, einiges konnte ich so gut nachvollziehen, anderes scheint doch entspannter zu sein wenn man nur zwei statt drei Kindern hat. Oder so.

Mein Wunschmorgen:

6:10 der Wecker klingelt. Augen aufstemmen, Tablette nehmen, Brille ertasten, aufstehen, auf Toilette gehen, anziehen.

Dann Töchterchen wecken. Juchu, sie ist schon wach und bester Laune, umarmt mich, ist schon fast angezogen und kämmt sich gerade klaglos die Haare.

Um 6:20 stehe ich in der Küche und mache Kakao für uns, dann unser Frühstück. Töchterchen ruft “ich mache mir mein Frühstück selber” und aus Söhnchens Zimmer ertönt: “Maaamaaa, ich bin schon waaahaaaach”

Um 6:30 ziehe ich Söhnchen an während Töchterchen sich aussucht, was sie mit in die Schule nehmen will. Dann, gegen 6:45 gibts Frühstück und ich checke meine Mails und surfe ein bisschen. Die Kinder dürfen spielen und in Ausnahmefällen auch mal fernsehen.

Um 7:20 fällt der Startschuss fürs Töchterchen: Schuhe an, es geht in die Schule.

Um 7:25 verlässt sie winkend die Wohnung. Söhnchen zieht sich auch die Schuhe an, dann gehts zum Auto und ab in den Kindergarten wo er

um 7:40 winkend an der Tür steht und mir viel Spaß bei der Arbeit wünscht.

Soooo, nun zur Realität:

Um 6:10 klingelt der Wecker, ich quäle die Augen auf, schlurfe ins Bad, ärgere mich dass ich mir nicht am Vorabend schon die Anziehsachen rausgelegt habe denn vor dem ersten Kakao bin ich nicht zurechnungsfähig genug dafür. Ziehe mich widerwillig an.

Um 6:20 wecke ich Töchterchen. Sie reagiert nicht. Ich streichle sie, kitzle sie, spreche laut, keine Reaktion. Ich klaue ihr die Decke und gehe erstmal in die Küche. Erstmal einen Kakao machen. Das Frühstück für Söhnchen gleich mit, der ist anspruchslos und isst im Kindergarten, was man ihm einpackt.

Um 6:30 schaue ich nach Töchterchen. Sie hat sich die Decke wieder geholt und pennt weiter. Werde nun deutlich, kassiere unverständliches Gemotze. Immerhin, sie ist wach. Ich sage ihr sie solle sich anziehen und mir sagen was sie essen will. Sie schreit rum weil nicht da ist, was sie gern will.

Um 6:35 öffne ich bei Söhnchen die Tür, klappere weiter in der Küche herum. Aus seinem Zimmer ertönt “ey, wer hat die Tür aufgemacht? Ich schlafe noch!” ich muss grinsen, sage artig “Entschuldigung” und schließe seine Tür wieder.

6:40: Söhnchen ruft: “ich bin jetzt waaahaaach” und lässt sich widerwillig anziehen. Zeitgleich läuft Töchterchen bei mir ein. Ich bin Schuld dass das passende Kleid nicht auffindbar ist, dass das gewünschte Frühstück nicht da ist und dass der Himmel blau (wahlweise auch grau) ist. Ich bitte sie, erstmal ihren Kakao zu trinken. Sie schreit, dass sie jetzt erst ihr Zeug richten will. Ich entgegne, dass sie erst wieder mit mir sprechen darf, wenn der Kakao im Bauch ist und sie sich da durch vom Monster in meine Tochter zurückverwandelt. Söhnchen und ich trinken derweil unseren Kakao.

7:00 ich erinnere sie, dass sie in 20 Minuten los muss und sie jetzt mal Gas geben muss. Stelle fest, dass der Ranzen entgegen ihrer Behauptungen nicht gerichtet ist sondern die Schulsachen vertstreut im ganzen Zimmer umher fliegen. Sie behauptet dass das nicht stimme, der Ranzen sei gerichtet.

7:15 endlich hat sie ihr Frühstück fertig ausgesucht, beim einpacken helfe ich. Während sie noch im Bad verschwindet, atme ich kurz durch.

Um 7:20 schicke ich sie Schuhe anziehen. Stelle fest dass der Ranzeninhalt noch immer verstreut ist und packe es in Windeseile für sie ein. Statt dass sie sich die Schuhe anzieht, schaut sie mir zu. Ich sage zum dritten Mal, sie soll die Schuhe anziehen. Weiter guckt sie mir nur zu. Ich schiebe sie zur Garderobe, drücke ihr die Schuhe in die Hand. Höre nur ein “aaaber…” und werde langsam sauer: “Wenn du jetzt nicht SOFORT deine Schuhe anziehst und dich fertig machst, verpasst du deinen Bus! Der wartet nicht auf dich! Ich habe keine Zeit dich in die Schule zu bringen also hör auf mir zuzusehen, ich packe schon alles ein. Jetzt ZIEH ENDLICH DEINE GOTTVERDAMMTEN SCHUHE AN!” Töchterchen guckt mich groß an und ….macht immer noch nix. Ich denke kurz daran dass mein Grundschullehrer immer sagte “leichte Schläge auf den Hinterkopf erhöhen das Denkvermögen” und zeitgleich fällt mir ein, dass man sein Kind nicht schlagen darf. Glück für sie, viel fehlt nicht mehr und ich gehe wie ein HB-Männchen durch die Decke.

Inzwischen wuselt auch Söhnchen dazwischen rum, er ist so klug jetzt nichts zu sagen und nachdem ich ihm drei verschiedene Paare Schuhe angeboten habe, entscheidet er sich für das vierte und zieht es sogar selber an. Zwar mit Eselsfüßen aber immerhin. Ihn störts nicht und bis zum Kindergarten ist es ja nicht weit.

7:27 Töchterchen ist endlich fertig und muss nun zügig zum Bus laufen, immernoch schlecht gelaunt.

7:30 Söhnchen und ich verlassen die Wohnung. Nach drei Stufen laufe ich nochmal zurück und nehme meine Arbeitssachen. Ziehe die Tür hinter mir zu. Mache sie wieder auf, nehme Söhnchens Kindergartenrucksack mit. Jetzt aber. Treppe runter sprinten, Sachen in den Kofferraum werfen. Söhnchen hat keine Kappe auf dem Kopf, also nochmal hoch und die Kappe mitnehmen. Vom Auto aus sehe ich Töchterchen in den Bus steigen, sie lacht schon wieder. Der morgendliche Stress mit ihr ist verraucht. Bei uns beiden.

7:37 Ankunft am Kindergarten. Söhnchen weigert sich auszusteigen, springt durchs Auto, von mir weg als ich ihm die Tür öffne. Habe keine Lust auf Spielchen und greife ihn am Oberarm. Ziehe das zeternde Kind aus dem Auto. Krokodilstränen rollen ihm vom Gesicht “will nicht in den Kindergarten, alle ärgern mich da, ich gehe nie wieder in den Kindergarten, du bist eine blöde Mama!” und so weiter. Ich sage zu allem Ja und Amen, klemme ihn so unter meinen Arm dass ich weder Fäuste noch Füße abbekomme und versuche mit Kind unter dem einen Arm und Kindergartenrucksack, Matschsachen und Co das Auto zu schließen und dann die Tür vom Kindergarten zu öffnen. Am Garderobenplatz ziehe ich ihm unter großen Protest die Schuhe aus, die Hausschuhe die ich ihm anziehe, fliegen direkt fünf Meter durch den Flur und Söhnchen rennt zum Ausgang. Wieder klemme ich ihn unter den Arm, die Hausschuhe in die andere Hand und drücke Kind und Schuhe der Erzieherin in die Hand. Söhnchen klammert sich an mir fest, weint herzzerreißend dass er nicht da bleiben will, ich erkläre ihm zum vierundsiebzigsten Mal geduldig, dass ich arbeiten muss und er nicht mitkommen kann. Dann versuche ich seine Finger von meinem Arm zu lösen ohne sie ihm dabei zu brechen. Überlasse den Erzieherinnen, ihn zu beruhigen und renne zum Ausgang bevor sie ihn zu früh loslassen und er mir hinterher rennt.

7:45 sitze ich im Auto. Einen Moment genieße ich die Stille, dann mache ich das Radio an und drehe es bis zum Anschlag auf. Es folgen fünfzehn Minuten Autofahrt alleine die ich mit lauter Rock- oder Metalmusik genieße.

Verfasst von: Blogolade | 1. Juli 2014

Im Winter ständig, im Sommer… auch

Gibt es eigentlich auch Familien, in denen das anders ist? Wo die Familienmitglieder mal 3-5 Monate am Stück nicht krank sind? Also mit Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter? Nee, oder?

Wir sind jedenfalls mal wieder krank. Klar. Diesmal fing der Göttergatte an, die Kinder folgten aber sehr schnell. Inzwischen wirds bei denen schon wieder besser.

Der Göttergatte war viel zu Hause in den letzten Wochen und hatte sogar mal die Wochenenden frei. Die haben wir dann für zwei Mittelaltermärkte genutzt. Ich war zum ersten Mal in meinem Leben auf der Burg Trifels und richtig begeistert! Dort gefällt es mir total, da muss ich unbedingt noch öfter hin.

Das schlechtere Wetter am vergangenen Wochenende hat uns auch nicht wirklich davon abgehalten, raus zu gehen und so sind wir halt gerade viel draußen unterwegs. Und auch sonst bleibt nicht viel Zeit zum bloggen, ich mache gerade fleißig Überstunden die ich idealerweise in die reichlichen Schulferien abbauen kann.

Klettern gehen wir auch halbwegs regelmäßig. Wöchentlich schaffen wir es nicht immer aber wir versuchen es wenigstens alle zwei Wochen. Söhnchen klettert nun auch immer höher. Sobald er lernt wie man wieder gescheit runter kommt, darf er auch die langen Touren klettern (also 20m, wenn er so hoch kommt).

Verfasst von: Blogolade | 17. Juni 2014

hoch hinaus

Familie Blogolade hat ein neues Hobby. Naja, genau genommen nur die Kinder und ich. Aber: ein neues Hobby was mich vom bloggen abhält. Und es macht großen Spaß. Seht selbst:

Foto 1

Foto 2

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Vom Söhnchen gibts kein Foto, aber auch er klettert schon ca 5 Meter.

Verfasst von: Blogolade | 14. Juni 2014

Eigentlich. Und so.

Eigentlich sollte Töchterchen ihr Zimmer selbst aufräumen. Sie wird bald sieben, da kann man erwarten, dass sie ein bisschen Ordnung halten kann. Aber uneigentlich war ihr Zimmer wieder einmal an einem Punkt, wo sie dieser Auftrag schlichtweg überforderte. Sie kam nicht mehr hinterher.

Also habe ich mich ran gemacht, Töchterchen musste helfen. Nach drei Stunden, drei vollen Mülleimern und zwei Ladungen Wäsche habe ich für heute Schluss gemacht. Das Zimmer sieht jetzt wieder sehr ordentlich auf. Aber: es ist noch immer nicht fertig. Den Rest schafft Töchterchen aber eigentlich selbst. Oder so.

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Ansonsten gilt wie immer: hier ists ruhig weil wir viel unterwegs sind. Dazu gibts sicherlich demnächst mehr :-)

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