Verfasst von: Blogolade | 23. Januar 2012

Das größte Geheimnis

ist doch die weibliche Handtasche, oder? Ich bin eigentlich kein Handtaschentyp. Die wichtigen Sachen, wie Schlüssel und Handy bringe ich lieber in meinen ausgebeulten Jackentaschen unter

Da darf nicht jeder reinschauen, trotzdem verrate ich mal, was drin ist. Bei der lieben Nessy sehe ich, dass Fio nach der Handtasche fragt

Geldbeutel

Portemonnaie

Taschenkalender

Labello Lippenpflegestift

Handcreme

ein Haufen Kassenzettel

Taschentücher

Traubenzucker, Kaugummis, Schokolade

Laktase

Kopfschmerztabletten

Gutscheine, Rabattcoupons die ich eventuell mal gebrauchen kann

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Verfasst von: Blogolade | 15. Januar 2012

Gedankenfetzen

Samstag morgen im Autoradio hörte ich vom Schiffsunglück vor Italien. Schlimm. Die Bilder vom gekippten Schiff treiben mir die Tränen in die Augen. Gleichzeitig bin ich froh, dass das so nah an der Küste passiert ist. Ein Glücksfall für alle. Die Kehrseite ist, dass es nicht passiert wäre, wenn sie weiter entfernt gewesen wären. Manch eine Aussage trifft auf Unverständnis meinerseits. Wie zum Beispiel, dass die ganze Sache so chaotisch ablief. Ich kann dem Personal nicht absprechen, menschlich zu sein und Panik zu kriegen. Nur passt das alles nicht mit dem zusammen, was ich in diversen Dokus über Kreuzfahrtschiffe gesehen habe: dass der Ernstfall dort geprobt wurde, dass auch die Passagiere in diese Proben mit einbezogen wurden. Aber so eine Probe, die mit einem Alarmsignal beginnt, ist halt immer was anderes als wenn es rummst und das Schiff sich neigt.

Auf mein Unverständnis stoßen auch Sätze wie dieser: Außenminister Guido Westerwelle schloss am Sonntag nicht aus, dass es noch deutsche Opfer geben könnte: Er hoffe, dass „wir keine weiteren schlimmen Nachrichten als Deutsche hören müssen“ Quelle SpOn

Ich finde es für jeden einzelnen schlimm, der nicht mit gänzlich heiler Haut auf dem Festland angekommen ist, ich finde schlimm, dass es Tote gibt und dass einige Menschen noch immer in dem Wrack eingeschlossen sind. Ganz gleich woher sie kommen. Ich denke, solche Sätze zielen darauf ab, Angehörige zu informieren, zu beruhigen, was auch immer. Aber es klingt so ein bisschen komisch für mich.

……

Nun zu einem spaßigen Thema: eine Freundin teilte mir diesen Link mit und den möchte ich unbedingt mit euch teilen:

http://chantalismus.tumblr.com/

schauts euch an!

Verfasst von: Blogolade | 13. Januar 2012

Dornröschen

Wir haben jeden Abend das gleiche Ritual. Bald nachdem Söhnchen im Bett liegt, bringe ich auch Töchterchen ins Bett. Oben auf ihrem Hochbett sitzend sucht sie sich dann ein Buch aus, was ich vorlesen soll.

„Dornröschen lesen Mama“ ich hatte erst nur Röschen verstanden und wusste nicht, was sie meint. „das grüne Buch, Dornröschen!“ alles klar, das Märchenbuch. Ich kraxele dann mit dem Buch in ihr Bett und machen es uns gemütlich. Während ich so lese, wirds neben mir immer ruhiger und beim „und wenn sie nicht gestorben sind, leben sie noch heute“ drehte sich die Große um und schloß direkt die Augen.

Es war ein schöner Tag mit spazieren gehen und Besuch und viel spielen. Da darf man auch mal in den Dornröschenschlaf fallen, noch bevor das Licht gelöscht ist.

Auch Söhnchen ist heute in Rekordgeschwindigkeit eingeschlafen. Selig lächelnd. So könnten die Tage immer sein. Die Sonne heute hat uns echt gut getan.

Verfasst von: Blogolade | 9. Januar 2012

Eine Neverending Story oder ein Ende in Sicht?

Ich erzählte ja schonmal, dass ich ein Handy gewonnen hatte bei dem mir auf mehrmaliges Nachfragen ebenso mehrmalig versichert, dass keinerlei Folgekosten auf mich zukommen. Nix, null, niente, nada.

Natürlich kamen sie doch und ich pilgerte zum Baseshop, wo ich nach einigem hin und her mein Geld wieder bekam. Einen Monat später das gleiche Spiel, wieder lief ich den Leuten hinterher („der Chef kommt am Montag Dienstag Mittwoch irgendwann, ich mache das fertig und rufe sie an“ Natürlich kam kein Rückruf. Kam ja bisher noch nie. Also bin ich eine Woche später wieder dahingepilgert um zu erfahren „das macht jetzt die Hotline, wir dürfen keine Schecks mehr ausstellen“

Ich muss nicht erwähnen, dass die Hotline was kostet, oder? Die jedenfalls gab mir Recht, genau wie die Leute im Shop vorher und versprach mir nach Rücksprache mit den Vorgesetzen, das Geld zurück zu überweisen. Das dauere allerdings aus Buchungstechnischen Gründen 1-2 Monate. Ok, so lange kann ich warten. Was nach 4-6 Wochen allerdings kam war keine Überweisung sondern ein Brief, dass das Geld meinem Kundenkonto gutgeschrieben wurde und mit der nächsten Rechnung verrechnet werden würde. Hä? Ok, der Brief war so krytisch dass ich dachte, die Textbausteine geben einfach nix anderes her und ich bekomme mein Geld so wie versprochen. Als die 2 Monate um waren, war das Geld nicht da. Stattdessen kam eine Rechnung über den gleichen Betrag. Leistung Sonstiges. Aha, ich erfahre also nicht nicht einmal, wofür die mir eigentlich das Geld abziehen wollen?

Mir wurde ganz zu Anfang gesagt, dass die Simkarten erlöschen, wenn ich sie 3 Monate nicht nutze. Aus dem Grund und weil ich der Hotline nicht mehr traute, schrieb ich also einen gepfefferten Brief. Schon am übernächsten Tag kam ein Brief zurück. Mit einem 5€ Gutschein für einen Shop meiner Wahl entschuldigte man sich dafür, dass es so lange gedauert habe mein Anliegen zu bearbeiten. Hä? Der Gutschein kam Postwendend?!

Nur 1,5 Wochen später kam jetzt wieder ein Brief, den kann ich euch nicht vorenthalten:

Liebe Frau Blogolade,

vielen Dank für das freundliche Telefonat bezüglich ihres Anliegens.

Wir entschuldigen uns nochmal für die Unannehmlichkeiten und hoffen, dass sie mit der Lösung zufrieden sind, die wir besprochen haben.

Dieses kleine Trostpflaster [Anm. d. Red.: Ein Umschlag mit Pflastern] lässt hoffentlich jeglichen Ärger veschwinden, denn wir wünschen uns, dass sie mit BASE glücklich sind.

[Standardfloskel]

Viele Grüße

ähm, bitte was? Ich habe einen Brief geschrieben und mit niemandem telefoniert. Zumindest nicht kürzlich. Das war Ende November. Meinen die wirklich dieses Telefonat? Hat es tatsächlich über 2 Monate gedauert, das Telefonat in die Tat umzusetzen und in der Zeit ging wirklich noch eine Rechnung raus? Oder haben die keine passenden Textbausteine für Briefe die sie bekommen? Welche Lösung meinen die jetzt?

Verfasst von: Blogolade | 8. Januar 2012

ohh, wie schön

Die Holzküche vom Holzspielland-Blog würde ich würden meine Kinder sicher gerne testen, die gefällt uns nämlich richtig gut. Töchterchen jammert bei jeder Gelegenheit, dass sie gerne eine Spielküche hätte und Söhnchen serviert mir aus der Kinderküche im Kindergarten auch schon Tee und Kuchen. Da käme die Testküche gerade recht :)

Verfasst von: Blogolade | 7. Januar 2012

Pappnase

Samstag nachmittag beim Aldi. Der Parkplatz ist weitgehend leer.

Ich bekomme einen Logenparkplatz ganz vorne, direkt gegenüber den Behindertenparkplätzen. Der Parkplatz neben mir ist frei. Ich lasse Töchterchen aus dem Auto und will gerade auf die andere Seite gehen um Söhnchen raus zu holen, da schneidet ein Caddy in die freie Lücke. Schräg. Ungläubig schaue ich zu. An Söhnchens Tür sind knappe 30cm Platz. Wer schon mal ein Kind aus einem Kindersitz gehoben hat wenn die Tür nicht Ansatzweise weiter aufgeht, weiß warum ich doof schaute.

Aber ich bin ja ein netter Mensch. Kaum ging die Caddytür auf, sagte ich: „Entschuldigen Sie, könnten sie vielleicht nochmal gerade einparken, ich kriege meinen Sohn so nicht aus dem Auto“

Der Mann schält sich seitwärts, Bein für Bein seitwärts aus seiner Tür

„Schau, ist genug Platz fier mich“

„äh, ja, mag sein, aber nicht für mich. Schauen Sie, da sitzt mein Sohn noch im Auto, den kriege ich da nicht raus“

„aber ist genug Platz fier mich“

hm, vielleicht hat er nicht begriffen, dass ich nochmal da dran muss und dass es mir nicht darum geht, dass er genug Platz hat

„Schauen Sie, ich muss an diese *zeig* Tür. Da ist mein Kind. Das muss raus“

Er schlängelt sich derweil baucheinziehend zwischen den Autos raus

„siehst du, ist genug Platz fier mich. Muss doch hier parken“

„Entschuldigen Sie, hinter uns, knappe 3 Meter weiter sind 5 Parklücken nebeneinander frei, da hätten Sie sich quer draufstellen können, ohne jemanden zu behindern“

aber der Mann geht schon seines Weges und lässt mich perplex stehen. grummelnd schlängele ich mich zwischen die Autos und hole Söhnchen durch einen 20cm breiten Schlitz raus. Beim wiedereinsteigen muss ich ihn von der anderen Seite aus anschnallen.

 

Verfasst von: Blogolade | 7. Januar 2012

überhaupt und sowieso

Das neue Jahr ist eine Woche alt. So scharf wie Töchterchen darauf war, wieder in den Kindergarten zu gehen, so wenig Lust hatte sie dann gestern. Aber die „Singsterne“ kamen, das lockte sie dann doch in den Kindergarten.

Auch den zweiten großen Sturm dieses Winters kalten Sommers haben wir problemlos überstanden. Nur auf der offenen Autobahn wars etwas kriminell. Aber es ist alles gut gegangen, Auto und ich heil geblieben, mit reichlich Adrenalin im Blut.

Ich habe zu Weihnachten eine Nähmaschine bekommen. Ein gebrauchtes, günstiges Modell um erstmal rauszufinden, ob ich Spaß dran habe. Spaß habe ich sehr daran aber es ist im Augenblick noch ein sehr großes, weites Feld mit den verschiedenen Stoffarten (hey, ich weiß was Baumwolle und was Leinen ist! Immerhin etwas :lol: ) und dem vielen Zubehör, was es da so alles gibt, was man vielleicht braucht. Da fallen Begriffe wie: Schrägband, Bündchen, Kam Snaps, Jerseynadeln, Zwillingsnadeln und und und. Bevor man Geld spart weil man Sachen selber nähen kann, wird man an vielen Ecken erstmal aufgefordert, welches auszugeben. Und dann diese Schnittmuster, so kopliziert! Ehrlich, statt was zu puzzeln wo ich mir nicht vorstellen wie es zusammengehört und wie das mal das ergeben soll, was ich möchte würde es mir mehr nützen, wenns gescheite Fotos dabei wären und Anleitungen, wie man etwas rafft, welcher Stich wo geeignet ist und so weiter.

Naja, ich wurschtel mich durch, irgendwann kann ich sicher auch noch andere Sachen als Sabbertücher.

Die Bronchitis, die ich jetzt seit November mit mir rumschleppe, will einfach nicht weggehen. Naja, der Husten ist gerade mal weg, dafür schmerzt jetzt die Brust wieder, nur weil ich etwa 10 Meter draußen gegangen bin. Das Salbutamolspray was ich im November bekommen habe, sollte mir eigentlich das Atmen erleichtern. Aber ich spüre keine Wirkung. Keine Atemerleichterung, keine Hustenreduktion. Nix. Doof. Aber irgendwie kommen die Ärzte schon an meine 10 Euro.

Das Wetter heute ist bäh. Es wird nicht mal richtig hell. Ich will Schnee.

PS: hat noch jemand eine (vollständige) Tastatur für ein ibook G4 rumliegen? Mein A fehlt und es tippt sich blöde auf dem Gumminöppel.

Verfasst von: Blogolade | 1. Januar 2012

Blogrückblick 2011

Per Mail kam die Jahresstatistik von Blogolade, ein Klick auf weiterlesen bringt euch auf die Seite, wo der Bericht hinterlegt ist

Die WordPress.com Statistikelfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2011 an.

Hier ist eine Zusammenfassung:

Das Sydney Opera House bietet Platz für 2.700 Konzertbesucher. Dieses Blog wurde in 2011 etwa 27.000 mal besucht. Das entspräche etwa 10 ausverkauften Konzertveranstaltungen im Sydney Opera House.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Verfasst von: Blogolade | 31. Dezember 2011

2011

  • Söhnchens erster Geburtstag
  • ich brauchte eine neue Brille und verabschiedete mich von den Kontaktlinsen
  • Bei beiden Kindern tauchten die ersten zarten Muttermale auf
  • Zur neuen Brille kam noch eine eingeschliffene Sonnenbrille dazu
  • 5 Tage im Krankenhaus bedeuten wenig Essen und am Ende noch weniger Blinddarm-knkk
  • Nahezu zeitgleich ging auch eine Verwandte ins Krankenhaus. Sie kam aber nicht mehr
  • Töchterchen bekam das erste richtige Fahrrad und lernte im Sommer damit fahren
  • Söhnchen lernte kurz nach seinem ersten Geburtstag laufen
  • er lernte auch eine Menge Unfug wie: Herd anmachen, überall hochklettern und so weiter
  • ebenso lernte er erste Worte und den ersten 2-Wort-Satz der noch Monatelang alleine auf der Liste steht: „Papa abeite“
  • Gaaaanz viele Besuche im Freizeitpark bescherten uns Kinder die keine Angst vor Karussels hatten und alles stürmten was erlaubt war und sich drehte. Enttäuschte Kinderaugen gabs nur, weil die große Achterbahn mit Loopings noch nicht für 4-jährige zugelassen ist.
  • Pünktlich zum Jahresende bekommt Söhnchen seinen Kindergartenplatz. Da ist er genau so alt wie seine Schwester, als die rein kam.
Verfasst von: Blogolade | 30. Dezember 2011

Zwischen den Jahren

Komische Zeit irgendwie. Nichts halbes und nichts ganzes. Viele Leute haben noch frei, vieles läuft auf halber Kraft während man sich bei Ikea zum Parkplatz hin stauen konnte um drinnen halbtot getrampelt zu werden.
Die Kinder haben noch Ferien. Die Große findet das nicht so toll denn sie will ihren Freunden und Freundinnen endlich ihre tollsten Geschenke zeigen.
Wir Erwachsenen haben mehr Termine als gewollt, ein paar Pflichtbesuche und ebenso ein paar Besuche die wir gerne machen. Stress für die Kinder, die wollen einfach nur normalität und Alltag in diesem Alter.
Darum ist der Weihnachtsbesuch bei meinen Eltern auch recht anstrengend gewesen. Erst tagelange Vorfreude „Oma besuchen und Opa und die Onkels“ und als wir dann da waren: Heimweh. C’est la vie.
Morgen also Silvester und dann ein neues Jahr. Ich habe, denke ich, bescheidene Wünsche. Bitte keine Unfälle und ungeplanten Krankenhausaufenthalte und bitte mal ein Jahr wo keiner aus der Familie stirbt. Davon gabs 2011 genug.

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