Verfasst von: Blogolade | 9. Januar 2012

Eine Neverending Story oder ein Ende in Sicht?

Ich erzählte ja schonmal, dass ich ein Handy gewonnen hatte bei dem mir auf mehrmaliges Nachfragen ebenso mehrmalig versichert, dass keinerlei Folgekosten auf mich zukommen. Nix, null, niente, nada.

Natürlich kamen sie doch und ich pilgerte zum Baseshop, wo ich nach einigem hin und her mein Geld wieder bekam. Einen Monat später das gleiche Spiel, wieder lief ich den Leuten hinterher (“der Chef kommt am Montag Dienstag Mittwoch irgendwann, ich mache das fertig und rufe sie an” Natürlich kam kein Rückruf. Kam ja bisher noch nie. Also bin ich eine Woche später wieder dahingepilgert um zu erfahren “das macht jetzt die Hotline, wir dürfen keine Schecks mehr ausstellen”

Ich muss nicht erwähnen, dass die Hotline was kostet, oder? Die jedenfalls gab mir Recht, genau wie die Leute im Shop vorher und versprach mir nach Rücksprache mit den Vorgesetzen, das Geld zurück zu überweisen. Das dauere allerdings aus Buchungstechnischen Gründen 1-2 Monate. Ok, so lange kann ich warten. Was nach 4-6 Wochen allerdings kam war keine Überweisung sondern ein Brief, dass das Geld meinem Kundenkonto gutgeschrieben wurde und mit der nächsten Rechnung verrechnet werden würde. Hä? Ok, der Brief war so krytisch dass ich dachte, die Textbausteine geben einfach nix anderes her und ich bekomme mein Geld so wie versprochen. Als die 2 Monate um waren, war das Geld nicht da. Stattdessen kam eine Rechnung über den gleichen Betrag. Leistung Sonstiges. Aha, ich erfahre also nicht nicht einmal, wofür die mir eigentlich das Geld abziehen wollen?

Mir wurde ganz zu Anfang gesagt, dass die Simkarten erlöschen, wenn ich sie 3 Monate nicht nutze. Aus dem Grund und weil ich der Hotline nicht mehr traute, schrieb ich also einen gepfefferten Brief. Schon am übernächsten Tag kam ein Brief zurück. Mit einem 5€ Gutschein für einen Shop meiner Wahl entschuldigte man sich dafür, dass es so lange gedauert habe mein Anliegen zu bearbeiten. Hä? Der Gutschein kam Postwendend?!

Nur 1,5 Wochen später kam jetzt wieder ein Brief, den kann ich euch nicht vorenthalten:

Liebe Frau Blogolade,

vielen Dank für das freundliche Telefonat bezüglich ihres Anliegens.

Wir entschuldigen uns nochmal für die Unannehmlichkeiten und hoffen, dass sie mit der Lösung zufrieden sind, die wir besprochen haben.

Dieses kleine Trostpflaster [Anm. d. Red.: Ein Umschlag mit Pflastern] lässt hoffentlich jeglichen Ärger veschwinden, denn wir wünschen uns, dass sie mit BASE glücklich sind.

[Standardfloskel]

Viele Grüße

ähm, bitte was? Ich habe einen Brief geschrieben und mit niemandem telefoniert. Zumindest nicht kürzlich. Das war Ende November. Meinen die wirklich dieses Telefonat? Hat es tatsächlich über 2 Monate gedauert, das Telefonat in die Tat umzusetzen und in der Zeit ging wirklich noch eine Rechnung raus? Oder haben die keine passenden Textbausteine für Briefe die sie bekommen? Welche Lösung meinen die jetzt?


Antworten

  1. Ich glaube, da würde mir ein Antwortbrief einfallen… allerdings müsste ich den vor dem Abschicken gründlich zensieren.
    Saftladen.

  2. Ja, genau das ist es, womit die Geld machen!!! Denn manch einer wird sich nicht beschweren, und von DENEN kriegen die die läppschen paar Märker aber zehnfach wieder rein!!!

    Bei uns wars etwas anderes, und zwar wollten wir einen Tarif übers Internet bei o2. Da hätte es keine Anschlusskosten gekostet. Aber es klappte nie mit dem Freischalten, wir mussten über die kostenpflichtige Hotline freischalten. Klappte aber auch dann nicht, ich bin zum o2shop, da meinte man- ja, das hätte sowieso nicht geklappt, weil das eben das Internet ist (!!!!) man müsste mir einen neuen Vertrag aufsetzen. Aber ach so, das kostet dann natürlich Anschlussgebühr!
    Ich brauchte aber dringend Telefon, also hab ich das mal so gemacht, alles klappte ganz gut. Aber wir haben natürlich gemeckert- wir wollten die Konditionen aus dem Internet. Nach vielem HickHack mussten wir KEINE Anschlusskosten oder Strafgebühren(!) bezahlen. Argh. Und der Tarif war wie gewünscht…
    als ich das Ganze nem Freund erzählt habe der uns das quasi empfohlen hat meinte er : Achwas, das war sicher ein Versehen… Und als ich ihn gefragt habe, ob bei IHM das Freischalten funktioniert hat, meinte er – nöö, er hab bei der Hotline angerufen! AHAAAA!
    Und seitdem ich das mal gebloggt hatte findet man mich mit der Suchmaschine über diesen Satz , dass der Service IM MOMENT nicht Möglich ist wegen technischer Probleme… Hatten wohl noch mehrere TÄGLICH das gleiche Problem…
    Handyleute wollen nur Geld… wie so viele andere…

  3. Ich glaube, im nächsten Brief (nicht Telefonat) würde ich einen Link auf diesen Blogbeitrag setzen (am Besten noch mal dazu die Statistik von Silvester *g*) und erwähnen, dass deine Leserschaft bestimmt gespannt ist, wie der weitere Verlauf ist…
    Falls du telefonierst, solltest du dir auch die Namen deiner Ansprechpartner geben lassen und dir im Fall der Fälle die Nummer des Vorgesetzten geben lassen *in kampfstimmung bin*

  4. Vielleicht ist ja auch dieser Link hilfreich:
    http://www.teltarif.de/i/sonderrufnummern-0180.html
    Sofern es sich bei Deinem Problem um eine 0180er handelt. Ich hab mir da schon einiges an Gebühren gespart. Sorry, aber bei einer Telefonflat hab ich üüüberhaupt keine Lust, 14 ct. die Minute für z.Bsp. Reklamationsgespräche zu bezahlen, oder wenn ich telefonisch irgendwas bestellen will. Auf der Seite übrigens ein bißchen runterscrollen, bis links das Bildchen mit den Händen erscheint, dann da Nr. eintippen und los ;)
    Manchmal stehen dann noch Hinweise dabei wie: nur von bis Uhr anrufen, oder so.
    Liebe Grüße, Ruthy (grade über Frau…äh…Mutti hier gelandet)

  5. Hallo Ruthy, willkommen hier!

    Die 0180 Ersatznummern kenne ich sogar und nutze sie sehr gerne. Allerdings finde ich es in diesem Fall besser, zu schreiben. Da kann ich beweisen was ich schrieb und was die geschrieben haben. Telefonate sind bei denen nicht sehr bindend.

    Da für die Rechnung von Weihnachten bisher keine Mahnung kam, hatte ich die Hoffnung, dass die doch meinen letzten Brief gelesen haben. Da sie aber das Geld, was sie vorher noch abgebucht hatten, bisher nicht zurück überwiesen haben, habe ich nun wieder einen sehr deutlichen Brief geschrieben. Mal schauen was sie darauf antworten werden.

    Maria: mit dem Blog “drohe” ich ungerne, ich stelle es ungerne in Verbindung mit meinem Namen. Aber ich hatte mir nach dem letzten Brief geschworen, wenn sie darauf nicht eingehen, “drohe” ich als nächstes mit dem Anwalt. Nun habe ich doch erstmal das Blog erwähnt und dass ihr sicher wissen wollt, wie es weiter geht. Wenn sie das nicht interessiert, erwähne ich doch mal einen Anwalt.

  6. Ansonsten hilft vielleicht auch eine Drohung mit dem “Revolverblatt” mit den 4 großen Buchstaben. Behauptet zumindest meine Oma immer :)

  7. Urgs, das ist aber arg unter der Gürtellinie, das lese ich nicht mal :D
    Naja, ich bin erstmal gespannt, ob mal was anderes als Textbausteine zurückkommen.

  8. gaaanz ruhig, einatmen, ausatmen. und dann ne punmpgun besorgen ;-)

  9. *rofl* katerwolf, die Idee ist super :D


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